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Denkmalschutz

Denkmalschutz ist eine der vielfältigen Aufgaben, die sich der BGV selbst gibt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1925 setzt sich die Abteilung Solingen für den Erhalt von historischen Bauwerken ein, die einen Teil der Stadtgeschichte präsentieren. Seit 1988 vergeben wir jährlich rückwirkend einen Denkmalschutzpreis für die Rettung eines Baudenkmals durch die abgeschlossene Renovierung bzw. Sanierung im vorangegangenen Jahr. Es handelt sich um einen ideellen Preis in Form einer Urkunde.

Seit 1993 ist der „Tag des offenen Denkmals“ der deutsche Beitrag zu den „European Heritage Days“, an denen sich fast alle europäischen Länder beteiligen. Koordiniert werden die deutschen Veranstaltungen von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die auch das Thema vorgibt. An diesem Tag werden vor allem sonst nicht zugängliche denkmalgeschützte Gebäude der Öffentlichkeit gezeigt, um damit den Denkmalschutz- und -pflegegedanken zu transportieren. Ausrichter sind ursprünglich die Städte, und dort die Unteren Denkmalbehörden.

In Solingen erfolgte erstmals im Jahr 2003 die Organisation und Durchführung der angebotenen Veranstaltungen seitens der Stadt gemeinsam mit dem Bergischen Geschichtsverein, der seit 1988 einen Arbeitskreis Denkmalpflege hat.

 

Denkmalschutzpreis 2018

Der Denkmalschutzpreis 2018 des BGV Abt. Solingen ging am 18. Februar 2019 an Frau Doris Kochs für die Sanierung ihres Gartenpavillons an der Straße In der Freiheit/Ecke Schulstraße in Gräfrath.

Bericht im Solinger Tageblatt am 20.02.2019

Denkmalschutzpreis 2018

Text auf der Urkunde:

Der Stahlwarenfabrikant Friedrich von der Kohlen bezog 1877 sein im Schweizer Landhausstil erbautes Wohn- und Geschäftshaus an der Straße In der Freiheit in Gräfrath. Der vermutlich zeitgleich errichtete Gartenpavillon bot mit seiner besonderen Holzbauweise auf achteckigem Grund und dem Zwiebelturm einen markanten Blickpunkt. Später viele Jahre durch üppige Bepflanzung verdeckt, wurde er erst nach einem Besitzerwechsel 2012 wieder sichtbar. Obwohl der Pavillon nur eingeschränkt nutzbar ist, ließ die Eigentümerin Doris Kochs ihn von Grund auf sanieren und nach Originalfassung herrichten. So blieb das architektonische Schmuckstück erhalten – farblich gestaltet wie vor über hundert Jahren. Dies verdient eine ganz besondere Auszeichnung.